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Mittwoch, 2. Mai 2012, 17:02

Das Lufer Haus (Lauscherlounge)

Auf Sebos Empfehlung habe ich mir gestern Abend mal das neue Hörspiel von Lauscherlounge angehört.

Ein Hörspiel aufgenommen im Stil von Filmen wie "Blair Witch Project" oder "Paranormal Activity" (Gibt's für sowas einen Namen?). Es wird also anfangs gesagt, dass man nun Tonaufzeichnungen von einem 5-köpfigen Team, das in jenem Haus in der Schweiz verschwunden ist, hört. Die Geschichte wird also in Form von aneinandergereihten Tonaufnahmen erzählt.

Was soll ich sagen, ich finde die Erzählweise sensationell gut umgesetzt. Das Hörspiel ist unglaublich authentisch aufgenommen, egal ob die Sprache der Personen, Inszinierung von kleinen, zwischenmenschlichen Konflikten oder auch Auswahl der Tondokumente. Ich hab nie gedacht "Ok, hier musste man mal ein Hörspiel-Klischee bedienen", sondern war zumindest während der Einleitung und dem Aufbau vollkommen gefesselt.
Mit der zweiten CD und dem Fortschritt der Geschichte baut das Hörspiel dann leider ein wenig ab. Erstmal hätte ich mir ein paar mehr Schocker oder generell mehr Grusel gewünscht. Ich glaube, es ist durchausmöglich ein solches Hörspiel so zu machen, dass ich, wenn ich es nachts bei völliger Dunkelheit in meinem Bett höre, zumindest bei der Ersthörung vor Angst nahezu in die Hose mache ;) So gruselig hätte ich es zumindest gerne gehabt, war es dann aber nicht. Und auch das Finale fand ich einfach nicht spektakulär genug.

Naja, aber das ist Meckern auf einem recht hohen Niveau. Insgesamt trotzdem ein toll produziertes Gruselhörspiel! Ich wünsche mir mehr Vertreter dieses Genres, oder gibt es die schon?
all the hanson brothers are married and have kids, and i made some noodles last night. where is my life going?

Sebo

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Mittwoch, 2. Mai 2012, 17:11

Das einzigartige an diesem Hörspiel ist ja, dass es nicht in einem Tonstudio aufgenommen, sondern mit Schauspielern in einem echten Haus produziert wurde.
Mich hat diese neue (bzw. hat man Hörspiele früher wohl öfters so aufgenommen) Art ganz schön beeindruckt. Die sehr guten Schauspieler verstehen ihr Handwerk und bieten authentische Charaktere an. Mir hat eigentlich dass nicht so viel passieren ganz gut gefallen, weils sonst schnell zu einer Effekthascherei geworden wäre.
So aber scheinen die gruseligen Situationen halbwegs mit der Geschichte verwoben zu sein.

Mich stören ein wenig die unnötigen Pausen (Stille Sequenzen) und das merkwürdige Ende. Auf der Lauscherlounge Seite lässt sich ein alternatives Ende herunterladen, mit dem ich aber auch nicht so viel anfangen kann. Ich verstehe einfach nicht genug Schwitzer Dütsch. ;)

3

Mittwoch, 2. Mai 2012, 19:16

Erstmal hätte ich mir ein paar mehr Schocker oder generell mehr Grusel gewünscht. Ich glaube, es ist durchausmöglich ein solches Hörspiel so zu machen, dass ich, wenn ich es nachts bei völliger Dunkelheit in meinem Bett höre, zumindest bei der Ersthörung vor Angst nahezu in die Hose mache ;) So gruselig hätte ich es zumindest gerne gehabt, war es dann aber nicht. Und auch das Finale fand ich einfach nicht spektakulär genug.
1000 % - besser hätte ich es nicht sagen können. Aber sowas von auf den Punkt gebracht. !!! :] :daumen:
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Sebo

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Freitag, 18. Mai 2012, 09:39

Ich habe mir nochmal Gedanken über das Hörspiel gemacht. So im Nachhinein ist das ein Hörspiel, über das ich mir immer noch Gedanken mache "warum ist xy passiert und wie erklärt sich dieses und jenes". Und ich muss sagen, dass ich ein solches Phänomen schon lange nicht mehr bei einem Hörspiel hatte.
In der Regel höre ich ein Hörspiel, überlege mir kurz was gut und was weniger gut war und stelle die CD/MC wieder ins Regal.
Ob es an der Art der Produktion oder an der Geschichte an sich liegt kann ich nicht sagen, aber dennoch scheint das Lufer Haus etwas besonderes für mich zu sein.
Normalerweise beobachte ich dieses Verhalten bei mir nur nach Stanley Kubrick Filmen. :laugh:

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